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Mediation
Mediation ist Konfliktlösung mit gesundem Menschenverstand. Mit Hilfe eines neutralen Dritten lösen die Konfliktparteien ihren Konflikt selbst. Der neutrale Dritte, Mediator, hat dabei die Prozesskompetenz. D.h., er leitet das Gespräch, achtet darauf, dass alle Parteien mit ihren Anliegen gleich und fair gewürdigt werden. Die Konfliktparteien übertragen alle disziplinarischen Maßnahmen, die für eine sachliche Gesprächsführung notwendig sind, an den Mediator.
Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass der Konflikt zwischen den Parteien nicht weiter eskaliert, indem sie z.B. sich gegenseitig Vorwürfe über die Sachlichkeit ihrer Beiträge, die Redezeit, das Aussprechenlassen, den gegenseitigen Respekt und auch schlicht den Anstand machen.
Während der Gesprächsrahmen und die Gesprächsführung in der Verantwortung des Mediators liegen, tragen die Konfliktparteien die volle Verantwortung für die Auswahl der Themen, die im Gespräch behandelt werden sollen, für den Inhalt des Gesprächs und für ihre Lösung. Vor diesem Hintergrund ist es unmöglich den Konflikt auf den Mediator zu übertragen.
Das entscheidende Moment einer Mediation ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien.
Eine so erarbeitete Lösung hat sich als sehr viel tragfähiger und nachhaltiger erwiesen.
Mediation ist immer dann eine kluge und besonnene Wahl, wenn es ein Interesse gibt, die Beziehung zwischen den Konfliktparteien über den Konflikt hinaus weiterbestehen zu lassen.
Dies gilt insbesondere für Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden oder Lieferanten, innerbetrieblich zwischen Mitarbeitern, Mitarbeitern und Vorgesetzten, zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat, Partnern in Sozietäten oder Gemeinschaftspraxen, bei Geschäftsnachfolgekonflikten und natürlich auch bei Scheidungen.
Wenn man von erfolgreichen Mediationen aus dem nahen oder fernen Ausland hört, ein Freund oder Bekannter von ihr berichtet oder worst case: die Konkurrenz mit Mediation hohe Kosten spart, dann ist es gut jemanden zu kennen, der sich damit auskennt.
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